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WebDev-Tagebuch einer wahnsinnigen Schildkröte #5

Fürs Protokoll:

Zuerst hatte ich nach einer Hibernate-Funktion in Samba’s “Net RPC Shutdown” gesucht, wurde allerdings nicht fündig.

Danach habe ich mich dazu überwunden, Wine auf der Maschine zu installieren und anschließend über das Tool “PSShutdown” den Client in den Ruhezustand zu schicken. Funktionierte natürlich auch nicht, weil wie schon erwähnt irgendwas bei der Authentifizierung schief läuft (Ticket zum Fehler)

WebDev-Tagebuch einer wahnsinnigen Schildkröte #4

Jah… nach monatelangem Schweigen habe ich mir in der Mittagspause gedacht, ich schreibe mal, warum sich hier nix tut… natürlich nur zum Protokoll, weil das hier eh kein Aas lesen wird.

Nachdem ich mich dumm und dusselig nach einer Funktion gesucht habe, einen Windows-PC von einer Linux-Maschine per Remote in den Standby-Modus zu schicken, OHNE irgendwelche zusätzlichen Programme auf den Clienten zu installieren, habe ich letztendlich aufgegeben…

Es bleiben mir 2 Möglichkeiten übrig:

-Entweder stampfe ich das Ganze Projekt endgültig ein, weil mir Workarounds zu ungenügend sind oder…

-Ich gebe nach und installiere Software auf den Clienten, um den von mir festgelegten Funktionsumfang zu erreichen.

Ob Business-Unternehmen oder Schulen, oder wer auch immer, nein es kommt KEINER auf die Idee in den verwendeten Computern externe Netzwerkkarten zu installieren, um Rechner selbst aus dem heruntergefahrenen Zustand wieder hochfahren zu können, daher MUSS man die Möglichkeit einbauen, Rechner per Remote in den Standby zu fahren, damit man sie auch wieder starten kann.

Klingt doch logisch, oder?

Vielleicht könnte ich auch einfach hoffen, dass sich die Samba-Programmierer eines Tages dazu herablassen und die Remote-Authentifizierung zum Laufen zu bringen und solange schon mal den Rest der Applikation fertig mache…

Natürlich, wenn ich mal die Zeit dazu finden würde… ô_ô

tldr: Ich bin zu faul… 

WebDev-Tagebuch einer wahnsinnigen Schildkröte #3

Nachdem das mit der Authentifizierung vom Tisch ist, konnte ich mich also der Hauptseite widmen… der Computer-Liste.

Fürs erste sollte eine Tabelle mit Computernamen, IP, dem aktuellen Status und möglichen Aktionen reichen.

Den aktuellen Status ermittle ich momentan über einen Ping-Befehl an die jeweilige IP. Da die Zeit für eine Rückgabe eines Pings, der ins Leere geht, ziemlich lang ist, werde ich mir eine Alternative suche müssen und habe dafür schon “arp-scan —localnet” ins Auge gefasst… die Funktion könnte ich evtl. später beim Hinzufügen von Computern über die Administration nochmal verwenden.

Aber zurück zur Übersicht…

das Ganze sieht im Moment dann folgendermaßen aus:

Wahrscheinlich werde ich noch einen Button hinzufügen, um den PC herunterzufahren, was aber eigentlich überhaupt keinen Sinn macht, weil man ihn danach nicht mehr aufwecken lassen kann… wobei ich mir allerdings nicht sicher bin, wenn ich eine Netzwerkkarte hätte und nicht das Mainboard verwenden würde.

Fakt ist, dass es im Moment keine Möglichkeit gibt, einen Windows-PC über Linux in den Ruhezustand zu befördern, ohne dabei zusätzliche Software auf dem Windows zu installieren.

Weder samba unterstützt diese Funktion, noch kann man Psshutdown von Sysinternals über Wine zum Laufen bringen, weil irgendwas bei der Authentifizierung schief läuft. (Stand: 04.06.2012)

Nachdem ich die Ping-Schleife gegen die neue Methode ausgetauscht hab, werde ich mich an die Administration machen…

WebDev-Tagebuch einer wahnsinnigen Schildkröte #2

Nachdem ich mir die MySQL-Datenbank und phpmyadmin eingerichtet hatte, konnte es auch schon losgehen. Erster Schritt war der Login. Da ich mich mit Login-Systemen und Sessions bisher noch nicht beschäftigt hatte, googlete ich ein wenig und hab mich an diesem Tutorial herangehangelt. Anschließend habe ich das System um eine Passwort-Verschlüsselung mit SHA1 und Salt erweitert, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen. Zu guter Letzt das Ganze mit Jquery UI noch ein bisschen hübsch machen und dann lässt sich auch schon der erste Screenshot zeigen.

Schööön minimalistisch…

Nächster Schritt wird die Computer-Übersicht sein…

WebDev-Tagebuch einer wahnsinnigen Schildkröte #1

Eines muss man mir lassen:

Wenn ich mir eine Sache in den Kopf gesetzt habe, dann lass ich nicht so leicht locker.

Ich bin auf die Schnapsidee gekommen ein Web-Portal für Wake-On-LAN-Funktionen zu schreiben.

Alles begann an jenem Tag, an dem ich mich gefragt habe, wie ich meinen PC von der Arbeit aus hochfahren könnte, um dann per Remote darauf zugreifen zu können. Kollegen mussten dies bzgl. immer zu Hause anrufen und Jemanden bitten ihren PC anzuschalten. Mir war das zu einfach.

Daher habe ich mich mit “Wake On LAN” beschäftigt… anhand des Namens ließ sich schon die erste Hürde erschließen, die ich bewältigen musste: “Wie hole ich meinen Computer übers Internet aus dem Standby?”

Mit sogenannten “Magic Packets”, die einen Broadcast mit der MAC-Adresse des PCs, der hochgefahren werden soll, im Netz versenden. Einziges Problem bei der Sache ist:

Der Router muss Portweiterleitungen auf Broadcast-Adressen (.255) unterstützen. Die einzigen Router, die sowas unterstützen, sind eher für Firmen gedacht und kosten dementsprechend.

Ich war schon am aufgeben, da traf mich der Blitz beim Scheissen und offenbarte mir die Lösung für dieses Debakel:

"Warum nicht von einem anderen PC aus den gewünschten Computer starten?"

Ich kraxelte also auf den Dachboden und holte die alte Mühle von dort, bügelte nen Ubuntu Server drauf. Dann nur noch im Router eine Portweiterleitung eingerichtet, um den lokalen Webserver erreichen zu können und ab ging die Luzi. Über google ließ sich auch ziemlich fix ein PHP-Skript finden, mit dem man ein Magic Packet ins lokale Netz versenden kann. Nun konnte ich also von der Arbeit aus einfach die PHP-Datei aufrufen und schwupps ertönte ein Piepen in meinem Zimmer.

"So weit, so gut." dachte ich mir…

Auf einmal meldete sich der innere Webentwickler in mir: “Wie wär’s mit ner schönen Oberfläche dafür?”

Und ich: “Mit Datenbank, PC-, PC-Gruppen- und Benutzerverwaltung und all den Kram dahinter? Das könnte interessant werden…”

Er sah das Funkeln in meinen Augen, sah seine Arbeit als getan… und gesellte sich wieder zu den vielen anderen Stimmen in meinem Kopf zu einem Pokerspiel.

So viel zum Prolog…

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